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VW


VW 44045
Konzernnorm
Klass.-Nr.: Schlagw?rter: 55111 Polypropylen, PP, Homopolymerisat, Copolymerisat, unverst?rkt, verst?rkt

Ausgabe 2009-01

D

Poly

propylen, Fertigteile Werkstoffanforderungen
Frühere Ausgaben VW 44045: 1970-02, 1972-12, 1974-03, 1976-12, 1986-12, 2002-10, 2008-06 ?nderungen Gegenüber der VW 44045: 2008-06 wurden folgende ?nderungen vorgenommen: – Schreibfehler korrigiert – Mitgeltende Unterlagen aktualisiert 1 Anwendungsbereich

Diese Norm legt die Werkstoffanforderungen für Fertigteile aus Polypropylen-Homopolymerisaten und Copolymerisaten, unverst?rkt und verst?rkt fest (siehe auch Tabelle 1). 2 Bezeichnung PP nach VW 440 45-PP2, ohne Einf?rbung 3 3.1 Anforderungen Grunds?tzliche Anforderungen

Bezeichnungsbeispiel für Polypropylen-Homopolymerisat, hitzestabilisiert, ohne Einf?rbung:

Genehmigung von Erstlieferung und ?nderung nach VW 01155. Emissionsverhalten nach VW 50180 (sofern in Zeichnung gefordert). Freibewitterungsbest?ndigkeit nach VW 50185 (sofern in Zeichnung gefordert). Farbmetrische Beurteilung nach VW 50190 (sofern in Zeichnung gefordert). Schadstoffvermeidung nach VW 91101.

Norm vor Anwendung auf Aktualit?t prüfen. Die elektronisch erzeugte Norm ist authentisch und gilt ohne Unterschrift.

Seite 1 von 10
Normung

Fachverantwortung GQL-LP/5 GQL-LP/5 GQL-LP Annette Behte Eckart Herrmann Dr. Roger Hillert Tel.: +49-5361-9-78324

EKTC/4 Ute Hager-Sü? Tel.: +49-5361-9-49035

EKTC Manfred Terlinden

Vertraulich. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe oder Vervielf?ltigung ohne vorherige Zustimmung einer Normenabteilung des Volkswagen Konzerns nicht gestattet. Vertragspartner erhalten die Norm nur über die B2B Lieferantenplattform ?www.vwgroupsupply.com“.

? VOLKSWAGEN AG

VWNORM-2007-10f

Seite 2 VW 44045: 2009-01

D

Für eine vollst?ndige Untersuchung ist folgende Anzahl von Fertigteilen erforderlich: Fertigteilgewicht bis 150 g 10 Stück, ab 151 g 5 Stück. 3.1.1 Beschaffenheit

Die Fertigteile müssen an der Oberfl?che und im Inneren frei von Fehlstellen und Fertigungsfehlern wie Flie?linien, Lunker, Risse und dergleichen sein. Einfallstellen im Bereich des Ansatzes von Rip‐ pen und Versteifungen sind nur dann zul?ssig, wenn sie die Funktion und das Aussehen nicht beeintr?chtigen. Die Fertigteile müssen eine einwandfreie Montage zulassen. 3.2 Herstellung

Spritzgie?verfahren, siehe Tabelle 1. 3.3 Güten

Siehe Tabelle 1. 3.4 Kennzeichnung nach VDA 260

Siehe Tabelle 1. 3.5 Konditionierung

Die für die einzelnen Prüfungen erforderlichen Proben sind vor den Prüfungen mindestens 48 h im Normalklima ISO 554 – 23/50 zu konditionieren. 3.6 Auswertung der Messergebnisse

Die geforderten Zahlenwerte gelten für jede Einzelmessung und jede Stelle des Fertigteiles. 4 Anforderungen an das Material und die Eigenschaften

Siehe Tabelle 1.

Tabelle 1
PP2 PP-Copolymerisate w?rmesta‐ bilisiert mestabili‐ siert, tal‐ kumgefüllt (20 %) (40 %) verst?rkt (20 %) bilisiert, tal‐ mestabili‐ kumgefüllt siert, tal‐ (30 %) kumgefüllt mestabili‐ siert, glas‐ kurzfaser‐ hochw?r‐ w?rmesta‐ hochw?r‐ hochw?r‐ hochw?r‐ mestabili‐ siert, mit chem. ge‐ koppelten Glasfasern verst?rkt (30 %) Für kurzzei‐ tig bis 140 °C w?r‐ mebean‐ spruchte Fz-?u?e‐ Teile im Fz- ren. Inneren, siehe Ab‐ schnitt 5.3 tem Z?hig‐ Blasverfah‐ h?hten An‐ keitsbedarf. ren geeig‐ forderun‐ net). gen an die Formbe‐ st?ndigkeit und Z?hig‐ keit, siehe Ab‐ schnitt 5.3 Flie?wegen ren (Materi‐ spruchte Z?higkeits‐ und erh?h‐ al ist für das Teile mit er‐ bedarf. Für nicht sto?bean‐ spruchte Teile am (leichtflie‐ ?end) für Teile mit langen Für sto?be‐ anspruchte Teile am Fz-?u?e‐ Für kurzzei‐ tig bis 140 °C w?r‐ mebean‐ Für Teile mit erh?h‐ tem Steifig‐ keits- und Für kurzzei‐ tig bis 140 °C w?r‐ me- aber Für kurzzei‐ tig bis 140 °C w?r‐ mebean‐ Für beson‐ ders w?r‐ mebean‐ spruchte nicht sto?‐ spruchte Teile mit ho‐ beanspruch‐ Teile mit er‐ hen Anfor‐ te Teile mit hohen An‐ forderungen an die Stei‐ figkeit und Formbe‐ st?ndigkeit, siehe Ab‐ schnitt 5.3 h?hten An‐ forderungen an die Stei‐ figkeit, sie‐ he Ab‐ schnitt 5.3 derungen an die Fes‐ tigkeit, Stei‐ figkeit und Formbe‐ st?ndigkeit. PP-Homopolymerisate ww. Copolymerisate PP3 PP4 PP5 PP6 PP7 PP8 PP9 PP10

Nr. PP-Homopolymerisate hochw?r‐ mestabili‐ siert lichtstabili‐ siert bilisiert w?rme- und w?rmesta‐

Güte

Einh.

PP1

1

Werkstofftyp siehe Abschnitt 5.1

1.1

Stabilisierung

w?rmesta‐

siehe Abschnitt 5.2

bilisiert

2

Anwendungsbereich

Für bis max. 90 °C w?r‐ mebean‐ spruchteTei‐

le im FzInneren.

3 > PP < > PP <

Kennzeichnung nach VDA 260

> PP <

> PP/PE <

> PPTD20 < > PP/PE < bzw. > PP/

> PPTD30 < bzw. > PP/

> PP> PPTD40 < bzw. GF20 < > PP/PEbzw. > PP/ PE-TD20 < PE-TD30 < TD40 < PE-GF20 <

> PPGF30 < bzw. > PP/ PE-GF30 <

4

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Verwendung von Mahl‐ gut

Bis 10 % des Fertigteilgewichtes zul?ssig, sofern in der Zeichnung und/oder Freigabe nicht anders vermerkt.

D

D

Nr. Bis 10 % des Fertigteilgewichtes zul?ssig, sofern in der Zeichnung und/oder Freigabe nicht anders vermerkt.

Güte

Einh.

PP1

PP2

PP3

PP4

PP5

PP6

PP7

PP8

PP9

PP10

4

siehe Abschnitt 5.4

5 Nach Zeichnung.

Farbton

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Nach Zeichnung. tiert. 0,91 ± 0,01 1,05 ± 0,02 1,12 ± 0,02 1,22 ± 0,02 1,05 ± 0,02 tiert.

Vorzugs‐ Nach weise Zeichnung. schwarz, ru?pigmen‐

Vorzugs‐ weise schwarz pigmen‐

6

Dichte nach 1,15 ± 0,02

DIN EN ISO 1183-1, Auftriebsmethode

g/cm3

7 ≥ 160

Schmelztemperatur

nach DIN EN ISO 3146 ww. DSC nach °C DIN 53765 und Ab‐ schnitt 5.5 22 ± 2 30 ± 3 38 ± 3

8

Glührückstand nach DIN EN ISO 1172 ≥ 30 ≥ 30 ≥ 24 ≥ 22 ≥ 30 -

%

-

20 ± 2

30 ± 3

9

Streckspannung nach DIN EN ISO 527-2 und

MPa

≥ 30

-

≥ 27

-

Abschnitt 5.6 ≥ 24 ≥ 30 ≥ 50

10

Zugfestigkeit nach DIN EN ISO 527-2 und

MPa

-

Abschnitt 5.6 Wird nach‐ getragen. Wird nach‐ getragen. Wird nach‐ getragen. Wird nach‐ getragen. Wird nach‐ getragen. ≥ 40 Wird nach‐ getragen. ≥ 40 Wird nach‐ getragen. ≥ 45 Wird nach‐ getragen. ≥ 38 Wird nach‐ getragen. ≥ 70

11

Biegefestigkeit nach DIN EN ISO 178

MPa

Wird nach‐ getragen.

12

Biegefestigkeit nach DIN EN ISO 178 und

MPa

-

Abschnitt 5.7 Wird nach‐ getragen. Wird nach‐ getragen. Wird nach‐ getragen. Wird nach‐ getragen. Wird nach‐ getragen. Wird nach‐ getragen. Wird nach‐ getragen. Wird nach‐ getragen. Wird nach‐ getragen.

13

Schlagz?higkeit nach DIN EN ISO 179-1/1eU kJ/m2 und Abschnitt 5.8

Wird nach‐ getragen.

Nr. kein Bruch kein Bruch kein Bruch kein Bruch ≥ 20 ≥ 30 ≥ 10 ≥ 25 ≥ 15

Güte

Einh.

PP1

PP2

PP3

PP4

PP5

PP6

PP7

PP8

PP9

PP10

14

Schlagz?higkeit nach DIN EN ISO 179-1 und

kJ/m2

kein Bruch

Abschnitt 5.9 Wird nach‐ getragen. getragen. getragen. getragen. getragen. getragen. getragen. getragen. Wird nach‐ Wird nach‐ Wird nach‐ Wird nach‐ Wird nach‐ Wird nach‐ Wird nach‐ Wird nach‐ getragen.

15

Kerbschlagz?higkeit

Wird nach‐

kJ/m2 nach DIN EN ISO 179-1/1eA

getragen.

16 ≥ 3,0 ≥ 3,5 ≥ 6,0 ≥ 16,0 ≥ 2,5 ≥ 10,0 -

Kerbschlagz?higkeit -

nach DIN EN ISO 179-1 und

kJ/m2

≥ 3,5

Abschnitt 5.10

17

W?rmeverhalten nach DIN 53497 und Abschnitt 5.11 Keine die Funktion beeintr?chtigende Ver?nderung der Form und Oberfl?che; keine Farbver?nderung. Keine Ver‐ spr?dung,

17.1

Lagerungstemperatur (90 ± 2) °C oder wie in

Zeichnung gefordert

17.2

Lagerungstemperatur (110 ± 2) °C oder wie in

Zeichnung gefordert -

-

keine die Funktion beeintr?ch‐ tigende Ver?nde‐ rung der Form und Oberfl?che.

Keine Verspr?dung, keine die Funktion beeintr?chtigende Ver?nde‐ rung der Form und Oberfl?che.

18

K?lteverhalten siehe Abschnitt 5.12

Die Fertigteile müssen in der K?lte uneingeschr?nkt funktionsf?hig sein und dürfen auch nach der Erw?rmung auf (23 ± 2) °C keine Risse und ?hnliche Sch?den aufweisen (zus?tzliche Anforderungen siehe Zeichnung).

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D

D

Nr.

Güte

Einh.

PP1

PP2

PP3

PP4

PP5

PP6

PP7

PP8

PP9

PP10

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19

Lichtechtheit nach PV 1303 und Ab‐ schnitt 5.13. (Anforde‐ rung gilt nur für sichtba‐ re Teile im Fahrzeugin‐ neren oder falls in der Zeichnung gefordert.) Anzahl der Belichtungs‐

Die belichtete Oberfl?che darf keine Ver?nderung gegenüber dem Anlieferungszustand wie z. B. Farb?nderung, Kreidung und/oder Rissbildung aufweisen. Grauma?stabsstufe ≥ 4 nach DIN EN 20105-A02.

perioden nach Zeich‐ nung.

20

Belichtung zur Bestim‐

mung der Klebrigkeit nach PV 1306 (Anforde‐ rung gilt nur für sichtba‐ re Teile im Fahrzeugin‐ neren oder falls in der Zeichnung gefordert.)

Die belichtete Oberfl?che darf keine Klebrigkeit und/oder Verharzungen bzw. wachsartige Ausschwitzungen aufweisen.

21

Bewitterung in trockenhei?em Klima nach PV 3929 (Anforderung

gilt nur für sichtbare Tei‐ le im Fahrzeugau?en‐ bereich oder falls in der Zeichnung gefordert.) Anzahl der Jahreszy‐

Die bewitterte Oberfl?che darf keine Ver?nderung gegenüber dem Anlieferungszustand wie z. B. Farb?nderung, Kreidung und/oder Rissbildung aufweisen. Die Bewertung erfolgt visuell.

klen nach Zeichnung.

22

Bewitterung in feucht‐ warmen Klima nach PV 3930 (Anforderung

gilt nur für sichtbare Tei‐ le im Fahrzeugau?en‐ bereich oder falls in der Zeichnung gefordert.)

Die bewitterte Oberfl?che darf keine Ver?nderung gegenüber dem Anlieferungszustand wie z. B. Farb?nderung, Kreidung und/oder Rissbildung aufweisen. Die Bewertung erfolgt visuell.

Nr.

Güte

Einh.

PP1

PP2

PP3

PP4

PP5

PP6

PP7

PP8

PP9

PP10

22

Anzahl der Jahreszy‐ klen nach Zeichnung.

Die bewitterte Oberfl?che darf keine Ver?nderung gegenüber dem Anlieferungszustand wie z. B. Farb?nderung, Kreidung und/oder Rissbildung aufweisen. Die Bewertung erfolgt visuell.

23

Alterungsbest?ndigkeit siehe Abschnitt 5.14 Zeit bis zur Verspr?‐ dung oder wie in Zeich‐ h ≥ 1000 übrigen An‐ wendungen ≥ 700. ≥ 200 ≥ 400 ≥ 500 ≥ 500 ≥ 700 ≥ 1000

≥ 350

Für Teile im Fahrzeu‐ ginneren ≥ 400, für alle

≥ 1000

nung gefordert.

24

Kratzbest?ndigkeit

nach PV 3952 10 N Be‐ lastung (Anforderung gilt nur für sichtbare Tei‐ dL* le im Fahrzeuginneren oder falls in der Zeich‐ nung gefordert.) ≤ 1,5

25

Wei?bruchverhalten nach PV 3966, Fallh?he (300 ± 0,5) mm (Anfor‐ Kein erkennbarer Wei?bruch.

derung gilt nur für sicht‐ bare Teile im Fahrzeu‐ ginneren oder falls in der Zeichnung gefor‐ dert.)

┌ ┐ Brennverhalten 26

Nach TL 1010 (falls in Zeichnung und/oder Freigabe gefordert).

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D

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D
5 5.1

Prüfungshinweise Werkstoff

Die Identit?tsprüfung erfolgt infrarotspektroskopisch. 5.2 Stabilisierung

Unter Stabilisierung sind Zus?tze von Alterungsschutzmitteln (Antioxidantien und ggf. UV-Schutz‐ mittel) zu verstehen. Ob ein Fertigteil ausreichend stabilisiert wurde, wird nach Abschnitt 5.13 und Abschnitt 5.14 überprüft. 5.3 Anwendungsbereich

Kurzzeitig im Sinn dieser Norm ist gleichbedeutend mit einem Zeitraum von bis zu 120 Stunden. 5.4 Verwendung von Mahlgut

Als Mahlgut ist Mahlgut der Erstverarbeitung des gleichen Fertigungsprozesses zu verwenden. 5.5 Schmelztemperatur

Wird zur Bestimmung der Schmelztemperatur die DSC-Methode gew?hlt, ist wie folgt zu verfahren: Als Prüfger?t k?nnen z. B. die DSC821 oder DSC822e der Firma Mettler Toledo verwendet werden. Als Probe dient ein planparalleler Fertigteilabschnitt mit einer Masse von ca.10 mg. Prüfparameter: Die Probe wird von 50 °C auf 200 °C mit einer Aufheizrate von 10 °C/min aufgeheizt. Die Untersuchung findet unter Raumatmosph?re statt. 5.6 Streckspannung und Zugfestigkeit

Zugversuch nach DIN EN ISO 527-2, Probek?rper 5A, Prüfgeschwindigkeit 50 mm/min. 5.7 Biegefestigkeit

Sollte aus apparativen Gründen und/oder wegen Probengr??e und -form eine Prüfung nach Tabel‐ le 1 Nr. 11 nicht m?glich sein, kann auch wie folgt verfahren werden: Bestimmung der Biegespannung bei H?chstkraft nach DIN EN ISO 178, jedoch Probek?rper L?nge: (50 ± 1) mm; Breite: (10 ± 0,6) mm; Dicke entsprechend der Erzeugnisdicke (bis max. 4 mm); Stützweite: 40 mm; Auflagerradius (1,0 bis 1,2) mm; Prüfgeschwindigkeit: (14 ± 1) mm/min. Aus einseitig genarbten bzw. lackierten Fertigteilen hergestellte Probek?rper sind so auf die Auflager der Prüfmaschine zu legen, dass die genarbte bzw. lackierte Seite gegen die Druckfinne zeigt. Dieses bedarf jedoch der vorherigen Vereinbarung. 5.8 Schlagz?higkeit

Prüfger?t Pendelschlagwerk bis 5J, z. B. Typ 5102 der Fa. Zwick. 5.9 Schlagz?higkeit

Sollte aus apparativen Gründen und/oder wegen Probengr??e und -form eine Prüfung nach Tabel‐ le 1 Nr. 13 nicht m?glich sein, kann auch wie folgt verfahren werden:

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D

Schlagbiegeversuch (breitseitiger Schlag) nach DIN EN ISO 179-1, jedoch Probek?rper L?nge: (50 ± 1) mm, Breite: (6 ± 0,2) mm, Dicke entsprechend der Erzeugnisdicke (bis max. 4 mm); Widerla‐ gerabstand (Stützweite): 40 mm, Prüfger?t Pendelschlagwerk bis 4J, z. B. Typ 5102 der Fa. Zwick. Aus einseitig genarbten bzw. lackierten Fertigteilen hergestellte Proben sind so auf die Widerlager des Pendelschlagwerkes zu legen, dass die genarbte bzw. lackierte Seite gegen die Hammerschnei‐ de zeigt. Dieses bedarf jedoch der vorherigen Vereinbarung. 5.10 Kerbschlagz?higkeit

Sollte aus apparativen Gründen und/oder wegen Probengr??e und -form eine Prüfung nach Tabel‐ le 1 Nr. 15 nicht m?glich sein, kann auch wie folgt verfahren werden: Schlagbiegeversuch (breitseitiger Schlag) nach DIN EN ISO 179-1, jedoch Probek?rper L?nge: (50 ± 1) mm, Breite: (6 ± 0,2) mm, Dicke entsprechend der Erzeugnisdicke (bis max. 4 mm); Widerla‐ gerabstand (Stützweite): 40 mm, Prüfger?t Pendelschlagwerk bis 4J, z. B. Typ 5102 der Fa. Zwick. Die Proben werden breitseitig mit einer 0,8 mm breiten U-f?rmigen Kerbe versehen. Die Kerbtiefe betr?gt 1/3 der Probendicke. Die den Kerbgrund begrenzenden Kanten müssen einen Rundungs‐ halbmesser von < 0,1 mm aufweisen. Aus einseitig genarbten bzw. lackierten Fertigteilen sind die Proben auf der genarbten bzw. lackierten Seite zu kerben und diese anschlie?end so auf die Widerlager des Pendelschlagwerkes zu legen, dass die Kerbmitte sich genau in der Schlagebene befindet. Dabei ist darauf zu achten, dass sich die Kerbe auf der der Hammerschneide abgewandten Seite befindet. Dieses bedarf jedoch der vorherigen Vereinbarung. 5.11 W?rmeverhalten

Warmlagerungsversuch nach DIN 53497, Verfahren B, an mindestens einem kompletten Fertigteil. Lagerungsdauer (22 + 2) h. 5.12 K?lteverhalten

Lagerung mindestens eines kompletten Fertigteiles in Luft bei (-30 ± 1) °C; Lagerungsdauer (22 + 2) h. 5.13 – – – Lichtechtheit

Falls in der Zeichnung die Anzahl von Belichtungsperioden nicht definiert ist, gilt folgende Regelung: 3 Belichtungsperioden für Bauteile im Bereich indirekter Sonneneinstrahlung. 5 Belichtungsperioden für Bauteile im Bereich direkter Sonneneinstrahlung (z. B. Türbrüstung). 10 Belichtungsperioden für Bauteile im Bereich h?chster Sonneneinstrahlung (z. B. Hutablage). Alterungsbest?ndigkeit

5.14

Dauerumluftlagerung bei (150 ± 1) °C. Die Prüfung ist vorzugsweise an ganzen Fertigteilen durch‐ zuführen. Die Durchführung an Fertigteilabschnitten ist zul?ssig. Die Verspr?dung ist erreicht, wenn der Prüfling an irgendeiner Stelle die für abgebautes PP typischen Zersetzungserscheinungen auf‐ weist (Material wird br?ckelig).

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6

Mitgeltende Unterlagen

Die folgenden in der Norm zitierten Dokumente sind zur Anwendung dieser Norm erforderlich: PV 1306 PV 3929 PV 3930 PV 3952 PV 3966 TL 1010 VW 01155 VW 50180 VW 50185 VW 50190 VW 91101 DIN 53497 Nichtmetallische Werkstoffe; Belichtungsprüfung zur Bestimmung der Klebrigkeit an PP-Kunststoffen Nichtmetallische Werkstoffe; Bewitterung in trocken-hei?em Klima Nichtmetallische Werkstoffe; Bewitterung in feucht-warmem Klima Kunststoff-Innenraum-Bauteile; Prüfung der Kratzbest?ndigkeit PP-Bauteile; Wei?bruchverhalten (Kugelfallprüfung) Innenausstattungsmaterialien; Brennverhalten, Werkstoffanforderungen Fahrzeug-Zulieferteile; Genehmigung von Erstlieferung und ?nderung Bauteile des Fahrzeuginnenraumes; Emissionsverhalten Fahrzeugbauteile; Freibewitterungsbest?ndigkeit Bauteile der Fahrzeuginnenausstattung; Farbmetrische Beurteilung Umweltnorm Fahrzeug; Fahrzeugteile, Werkstoffe, Betriebsstoffe; Schad‐ stoffvermeidung Prüfung von Kunststoffen; Warmlagerungsversuch an Formteilen aus thermoplastischen Formmassen, ohne ?u?ere mechanische Beanspru‐ chung Prüfung von Kunststoffen und Elastomeren; Thermische Analyse; Dyna‐ mische Differenzkalorimetrie (DDK) Textilien - Farbechtheitsprüfungen - Teil A02: Grauma?stab zur Bewer‐ tung der ?nderung der Farbe Textilglasverst?rkte Kunststoffe - Prepregs, Formmassen und Laminate Bestimmung des Textilglas- und Mineralfüllstoffgehalts; Kalzinierungsver‐ fahren Kunststoffe - Verfahren zur Bestimmung der Dichte von nicht versch?um‐ ten Kunststoffen - Teil 1: Eintauchverfahren, Verfahren mit Flüssigkeits‐ pyknometer und Titrationsverfahren Kunststoffe - Bestimmung der Biegeeigenschaften Kunststoffe - Bestimmung der Charpy-Schlageigenschaften - Teil 1: Nicht instrumentierte Schlagz?higkeitsprüfung Kunststoffe - Bestimmung des Schmelzverhaltens (Schmelztemperatur oder Schmelzbereich) von teilkristallinen Polymeren im Kapillarrohr- und Polarisationsmikroskop-Verfahren Kunststoffe - Bestimmung der Zugeigenschaften - Teil 2: Prüfbedingungen für Form- und Extrusionsmassen Normalklimate für die Konditionierung und/oder Prüfung; Anforderungen Bauteile von Kraftfahrzeugen - Kennzeichnung der Werkstoffe

DIN 53765 DIN EN 20105-A02 DIN EN ISO 1172

DIN EN ISO 1183-1

DIN EN ISO 178 DIN EN ISO 179-1 DIN EN ISO 3146

DIN EN ISO 527-2 ISO 554 VDA 260


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